CROSS OVER

1939 wollen jüdische Menschen auf der Flucht mit der St. Louis, einem Kreuzfahrtschiff der Hapag, nach Kuba gelangen – doch Kuba lässt die Geflüchteten trotz ihrer Visa nicht an Land. Eine Odyssee beginnt.
Pauls Großvater Paul war mit seiner jüdischen Frau Elsa und seinem Sohn Georg auf der St. Louis. Er möchte über diesen Mann und die Flucht einen Film machen. Als er nicht genug Geld auftreibt, entscheidet er sich ein Theaterstück zu inszenieren.
2015 beginnt eine nie dagewesene Flüchtlingswelle aus den Kriegsgebieten Nordafrikas nach Europa. Die erste Wahl ist die Flucht mit Booten. Abertausende von Geflüchteten ertrinken. Neben unserem Theater ist eine Flüchtlingsunterkunft.
Moah, ein türkischer Schauspieler, der in Pauls Stück einen jüdischen Menschen auf der Flucht spielt, bringt afrikanische Gefllüchtete mit ins Theater, damit sie die Juden von damals spielen. Was? Wie? Geht das überhaupt?
Ein culture clash beginnt, ein Fremdeln wird zum Miteinander und die historischen und heutigen Schicksale beginnen sich zu vermischen. Denn auf der Flucht zu sein, damals wie heute, heißt existentiell bedroht zu sein.

Cross over the ocean!